Sigmund Freud war der Ansicht, dass die Psychoanalyse eine naturwissenschaftliche Disziplin ist. Diese Ansicht hat er immer wieder deutlich zum Ausdruck gebracht und sie hat sein Lebenswerk entscheidend geprägt.

Die Scuola di Psicanalisi Freudiana hat versucht, die naturwissenschaftlichen und rationalen Grundsätze zu erkennen und zu definieren, die die unverzichtbaren Voraussetzungen der theoretischen und praktischen Psychoanalyse sind, und steht damit in bewusstem und deutlichem Gegensatz zu den Entwicklungen in der Zeit nach Freud.

Dieses Bestreben hat im Wesentlichen zwei Aspekte impliziert:

  • Ein methodologisches Vorgehen, bei dem versucht wurde, die präskriptiven Elemente der empirischen Dimension herauszuarbeiten, die der Psychoanalyse zu eigen ist, mit anderen Worten die logisch-experimentellen Protokolle, die der analytischen Praxis einen rationalen Charakter verleihen (Beurteilbarkeit und Verfälschbarkeit).
  • Ein gnoseologisches Vorgehen mit der Zielsetzung, die Objektivität der eigenen psychoanalytischen Theorie zu gewährleisten (Metapsychologie).

Dieser Ansatz verfolgt den Zweck, die erforderliche Konformitätsdimension (Kohärenz) zu erreichen (gegen die oft teratologische Abweichung, die die Entwicklung der Psychoanalyse in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gekennzeichnet hat), ohne die sich eine Wissenschaft nicht als solche bezeichnen kann. Aus unserer Sicht (die, daran möchten wir nochmals erinnern, der von Freud zum Ausdruck gebrachten entspricht) ist die Psychoanalyse weder ein initiatisches Verfahren zur Selbsterkenntnis, noch eine konzeptuelle Freiheit, sondern eine Wissenschaft genau wie alle anderen Wissenschaften, ohne dass dadurch die Besonderheiten der Psychoanalyse in Frage gestellt werden. Der Versuch, ein methodologisches Modell, das in einem anderen Zusammenhang entstanden ist, der in keiner Weise die Eigenschaften der Psychoanalyse berücksichtigt, ist deshalb ein sehr schädliches Verhalten, das zu der Illusion verleitet, man könne auf diese Weise die Fragen zur experimentellen Kontrolle lösen und eine Antwort auf die Kritiken hinsichtlich der Objektivität der theoretischen Äußerungen finden. Der Weg ist aber, vergleichbar mit den in den anderen Disziplinen erkennbaren Entwicklungen, der einer internen Erkenntnistheorie, die in der Lage ist, die besonderen Aspekte der Psychoanalyse zu berücksichtigen.

 

 

 

Risposta alla Memoria sulla "psicanalisi laica" 

A fine dicembre 2016 siamo venuti del tutto casualmente a conoscenza di uno scritto intitolato Memoria sulla “psicanalisi laica” a firma dei proff. Nino Dazzi e Vittorio Lingiardi, presente sul sito web dell’Ordine degli Psicologi, redatto su carta intestata del suo Consiglio Nazionale e datato 29 gennaio 2009.
Tale documento è rimasto riservato fino al 3 dicembre 2015, data in cui è stato reso pubblico.
In esso gli autori indirizzano una serie di maldestre critiche alle tesi su cui la Scuola di Psicanalisi Freudiana (SPF) fonda la propria esistenza, la propria collocazione e il proprio operato.
Qui la nostra risposta: Risposta alla Memoria sulla "psicanalisi laica" di Dazzi e Lingiardi.

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Le immagini della copertina sono tratte dal volume "Sigmund Freud, Wien IX. Berggasse 19" Thelema Edizioni.

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